imageBugfix.png
Fachbereich
SWT

Ernst Denert Software-Engineering-Preis 2019

Auch in diesem Jahr wird der Ernst Denert Software-Engineering-Preis für einen herausragenden Beitrag zum Software-Engineering vom Fachbereich Softwaretechnik der GI in Kooperation mit der Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) und der Österreichischen Computergesellschaft (OCG) vergeben.

Der Preis ist mit 5.000 € dotiert.

Auswahlkriterien:

Der Preis wird jährlich vergeben für eine hervorragende Arbeit aus dem Gebiet der Methoden, Werkzeuge und Verfahren der Softwareentwicklung,  die im Gebiet der SI, der OCG oder GI erstellt wurde.

Essentielle Voraussetzung ist die Anwendbarkeit und Praxisorientiertheit. Die praktische Anwendbarkeit ist nachzuweisen. Kommerzielle Produkte sind ausgeschlossen. Als Open-Source-Software oder Open-Data publizierte Ergebnisse sind erwünscht.

Vorschlagsberechtigung:

Vorschlagsberechtigt sind (1) die wissenschaftlichen Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, die das Promotionsrecht in der Informatik haben. Jede dieser Hochschulen darf Dissertationen und Habilitationen für den Preis vorschlagen. Es sind alle Arbeiten mit einer Abschlussprüfung im Zeitraum vom 1. September 2018 bis zum 31. August 2019 zugelassen.

Vorschlagsberechtigt sind (2) weiterhin alle Softwaretechnikerinnen und Softwaretechniker – dies sind typischerweise Mitglieder eines der Fachverbände der Softwaretechnik der GI, der SI oder der OCG. Sie dürfen eine akademische oder eine nichtakademische Arbeit vorschlagen, die sie für preiswürdig halten. Dies schließt insbesondere Arbeiten im Bereich Open Source oder Open Data ein.

Die Jury bittet um Einreichungen bis zum 17. Dezember 2019 an:

Prof. Dr.  Bernhard Rumpe
RWTH Aachen
denertpreis(at)se-rwth.de

Es sind folgende Unterlagen als PDF einzureichen:

Bei Dissertationen und Habilitationen:

  • eine elektronische Version der Dissertation
  • Begründung des Vorschlags durch den einreichenden Softwaretechniker/Rekorat
  • die Gutachten der Referentinnen bzw. Referenten, wobei mindestens ein Gutachten von einer unabhängigen Referentin, bzw. Referenten erstellt worden sein sollte
  • ein Curriculum Vitae der Doktorandin bzw. des Doktoranden mit Publikationsliste
  • Darüber hinaus ist ein Link zur entsprechenden Promotionsordnung der Hochschule anzugeben.

Bei Open Source und Open Data Projekten:

  • eine elektronische Version der Projektbeschreibung
  • Begründung des Vorschlags durch den einreichenden Softwaretechniker
  • eine Laudatio wenigstens einer unabhängigen Referentin, bzw. Referenten
  • ein Curriculum Vitae der beteiligten Projektmitglieder
  • eine Liste von über das Projekt refererierenden Publikationen
  • Links auf die Quellen der publizierten Ergebnisse (zB. ein Open Data Verzeichnis)
  • Installations- und Nutzungsanleitung

Das Verfahren:

Ausgewählte Kandidatinnen und Kandidaten werden gebeten ihre Arbeit in Form eines Kolloquiums zu präsentieren.
Dieses findet vom 15. bis 17. Januar im Leibniz-Zentrum für Informatik — Schloss Dagstuhl — statt.

Der Preis wird verliehen anlässlich der Software-Engineering-Konferenz SE 2020 vom 24. bis 28. Februar 2020, Innsbruck, Österreich.

Jede zum Kolloquium eingeladene Kandidatin und jeder eingeladene Kandidat hat darüber hinaus bis Mitte März 2020 Zeit ihre/seine Arbeit in ca. 3000 Worten zusammenzufassen. Diese Zusammenfassungen erscheinen im von der GI herausgegebenen Band „Ernst Denert Software-Engineering-Preis 2019" des Springer Verlags. Der Preisträger wird in diesem Band besonders gewürdigt.
 
Weitere Informationen gibt auf Anfrage gerne der Leiter der Jury, Prof. Dr. Bernhard Rumpe (denertpreis(at)se-rwth.de)